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Mitteilungen

v.l.: Joachim Kößler MdL, Bernhard Zepf, Inhaber des Hotel Erbprinz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Dr. Patrick Rapp MdL, Klaus Burger MdL, Konrad Epple MdL, Bettina Reitze-Lotz, Geschäftsführerin der TG Albtal Plus
16.01.2020

Tourismus nachhaltig voranbringen – Gespräch mit der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus

Im Rahmen der Klausurtagung in Ettlingen haben sich unsere Arbeitskreise Europa und Internationales sowie Ländlicher Raum und Verbraucherschutz am Dienstag (14. Januar) mit der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus getroffen. Im Fokus des Fachgesprächs standen die Themen Tourismus und Kulinarik.

Immer mehr Reisende lassen sich für regionales und nachhaltiges Reisen begeistern. Umfragen zeigen, dass Urlaubsreisende in Baden-Württemberg vor allem nach Erholung und Naturerlebnissen suchen. "Das bietet für viele Urlaubsdestinationen im Land eine große Chance", berichtet Frau Reitze-Lotz, Geschäftsführerin der TG Albtal Plus. Denn Baden-Württemberg ist als Reiseziel so beliebt wie nie. Doch passend dazu braucht es auch eine entsprechende Infrastruktur vor Ort. Neben Hotellerie und Nahverkehrsangeboten, zählt dazu auch die Verfügbarkeit von Gastronomie und der Nahversorgung vor Ort. Doch in den letzten Jahren ist die Anzahl der Gastronomiebetriebe kontinuierlich gesunken - landesweit innerhalb von zehn Jahren vom sieben Prozent, ländliche Regionen sind weitaus stärker betroffen. 

"Die CDU-Fraktion hat dies erkannt und deshalb gemeinsam mit dem zuständigen Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz die Sonderlinie Dorfgastronomie auf den Weg gebracht", so Dr. Patrick Rapp, tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Vorsitzender des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz. Insgesamt stellt das Land 20 Millionen Euro für investitionsbereite Betriebe des Gastgewerbes im Land bereit. Der Fördersatz steigt dabei auf 35 Prozent. "Dorfgasthäuser sind ein Kulturgut, welches wir erhalten müssen", unterstreicht Rapp. 

Mit der Tourismuskonzeption hat das Land zudem einen wichtigen Schritt unternommen, um den Tourismus im Land zukunftsfest zu machen. Zwar seien die Tourismuszahlen seit Jahren auf Rekordniveau, dies dürfe aber nicht über den vorhandenen Sanierungsstau und Schwierigkeiten bei der Nachfolgesuche hinwegtäuschen, unterstrich Joachim Kößler, Vorsitzender des Arbeitskreises Europa und Internationales. Wichtig sei auch eine stärkere Zusammenarbeit und Kooperation der einzelnen Tourismusdestinationen vor Ort. Nicht überall müsse alles erledigt werden. Vielmehr gilt es, sinnvolle Synergieeffekte zu schaffen. Es gelte stärker in Dachmarken zu denken, damit eine bessere überregionale und internationale Vermarktung des Tourismus in Baden-Württemberg möglich ist. Das Potenzial sei hier noch lange nicht erschöpft, betonten Kößler und Rapp abschließend.