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Mitteilungen

23.01.2020

Stuttgarter Oper: Vor Sanierung kostengünstigere Alternative prüfen

Unser Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, fordert, zunächst günstigere Alternativen zu prüfen, bevor eine Entscheidung über die Sanierung der Stuttgarter Oper getroffen wird.

„Der Littmann-Bau ist ein Wahrzeichen dieser Stadt. Es gilt, ihn zu erhalten. Auch der Sanierungsbedarf ist unbestritten“, stellte Reinhart klar. Die Sanierung des Stuttgarter Opernhauses und der Bau eines Übergangsgebäudes könnten mehr als eine Milliarde Euro kosten.

„Das ist eine unglaublich hohe Summe. Eine solche Ausgabe von Steuergeldern muss man gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern im Land gut rechtfertigen können. Wir müssen deshalb sorgfältig im Blick halten, ob nicht auch kostengünstigere Alternativen in Betracht kommen“, sagte Reinhart.

 „Vor allen Dingen darf es nicht ausschließlich Maximalforderungen gehen. Wenn jetzt von Vornherein die Summe von einer Milliarde Euro gefordert wird, wird hier für uns das Pferd von hinten aufgezäumt, werden die letzten Schritte vor den ersten gemacht. Wir müssen schon deutlich sagen, mit welchen Plänen und Konzepten gibt es welche Alternativen. Die Bürger im Land haben einen Anspruch darauf, dass man sorgsam mit den Steuergeldern umgeht.  Das muss man jetzt in Ruhe abwägen und diskutieren“, merkte Reinhart an.

Der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater wird in seiner nächsten Sitzung im März 2020 über die Pläne entscheiden. Stadt und Land tragen als Träger der Staatstheater die Kosten zu gleichen Teilen.