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Mitteilungen

14.05.2020

Hotellerie und Gastronomie im Land brauchen jetzt schnelle und unbürokratische finanzielle Hilfe und keinen Tourismusgipfel. Dies sagte der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Patrick Rapp, am Donnerstag

Nach dem Vorstoß der Landtagsfraktion Grüne, einen Tourismusgipfel einzurichten, regt sich vermehrt Unmut in den Tourismusorganisationen. Der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Patrick Rapp MdL, hat großes Verständnis dafür und unterstützt die Forderung der Verbände nach schneller und unbürokratischer Hilfe. „Was die Betriebe jetzt brauchen ist ein zielgerichtetes Programm, damit sie schnelle finanzielle Unterstützung erhalten. Der Tourismus in Baden-Württemberg ist unmittelbar und besonders schwer von der Corona-Krise getroffen. Durch die dramatischen Umsatzrückgänge sind viele Unternehmen in eine existenzielle Notlage geraten und fürchten um die Fortführung ihres Betriebes. Die CDU-Landtagsfraktion hat sich in den vergangenen Wochen aus diesem Grund für ein branchenspezifisches Hilfsprogramm für die Hotellerie und Gastronomie ausgesprochen und schon einen konkreten Vorschlag unterbreitet, der schnell umgesetzt werden könnte“, so Rapp.

„Wenn über die Hälfte der Betriebe angibt, Mitarbeiter entlassen zu müssen, kommt die Forderung zur Einberufung eines Tourismusgipfels von der Landtagsfraktion Grüne zur echten Unzeit. Es kann nicht sein, dass jetzt Forderungen nach einem Gipfeltreffen erhoben werden, auf dem zukunftsweisende Impulse zu klimaneutralen und nachhaltigen Tourismusangeboten diskutiert werden sollen, die die Betriebe auch noch zusätzlich personell und finanziell belasten. Das Land hat sich hier bereits im Zuge der Neufassung der Tourismuskonzeption des Landes grundlegend aufgestellt und die Fortschreibung nachhaltiger Tourismusdestinationen maßgeblich vorangetrieben“ erläuterte Rapp. 

Vielmehr gelte es jetzt, der Branche eine konkrete Perspektive zu bieten und die Hilfen durch weitere Forderungen nicht weiter zu verzögern. „Wir müssen alles daransetzen, finanzielle Engpässe abzufangen und Arbeitsplätze zu erhalten. Deshalb fordern wir, dass das von uns vorgeschlagene Programm nun zeitnah auf den Weg gebracht wird. Dazu braucht es keine Runden Tische und Gipfeltreffen“, unterstrich Rapp abschließend.