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Mitteilungen

26.05.2020

Gespräch mit der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau Baden-Württemberg e.V. (AÖL)

Am Mittwoch (20. Mai) führte der Arbeitskreis „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ ein Gespräch mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau Baden-Württemberg e.V. (AÖL). Im Zentrum des Gesprächs standen das Biodiversitätsstärkungsgesetz sowie die Umsetzung des Aktionsplans Bio.

Zunächst wurde von den Anwesenden das weitere Verfahren im Zusammenhang mit dem Biodiversitätsstärkungsgesetz in den Blick genommen. Nachdem das Anhörungsverfahren am 28. April 2020 endete, steht nun die Einbringung in den Landtag bevor. Es muss abgewartet werden, ob es im Rahmen des Anhörungsverfahrens zu Veränderungen an dem Gesetzentwurf gekommen ist. Die Vertreter der AÖL machten hier deutlich, dass sie aufgrund der Beteiligung aller relevanten Akteure an der Erarbeitung des Gesetzentwurfes von einem Festhalten an den getroffenen Regelungen ausgehen.

Für die Umsetzung des Aktionsplans Bio wurden im Doppelhaushalt 2020/2021 entsprechende Mittel eingestellt. Dies wurde von der CDU-Fraktion auch aktiv unterstützt. Es bestand Einigkeit zwischen den Gesprächsteilnehmern, dass der Aktionsplan im Zusammenhang mit der Zielsetzung des Ausbaus des Anteils der ökologischen Landwirtschaft auf 30- 40 % bis zum Jahr 2030 einen wichtigen Baustein darstellt.

Die aktuelle Situation aufgrund der Corona-Pandemie hat die Bedeutung der heimischen Lebensmittelproduktion deutlich gemacht und aufgezeigt, dass die vorhandenen Potentiale weiter ausgebaut werden sollten. Die Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau des Ökolandbaus sowie der notwendigen Vermarktungsstrukturen müssen genutzt werden.