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04.02.2020

Epple widerspricht den Grünen: „Kein Mindestpreis für Lebensmittel!“

„Ein Mindestpreis für Lebensmittel, wie von den Bundesgrünen gefordert, ist ein Schritt in Richtung Sozialismus. Da diktiert auch der Staat die Preise!“, sagt unser Sprecher für Verbraucherschutz, Konrad Epple.

Epple äußerte sich im Hinblick auf das am Montag (03.02.) stattfindende Treffen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit Vertretern der großen Handelsketten Rewe, Edeka, Aldi und Lidl. „Wir müssen es schaffen, dass die Landwirte wieder ausreichend von ihrer Hände Arbeit leben können und die Lebensmittel den-noch bezahlbar bleiben.“, betont Epple und weiter: „Aber der grüne Ruf nach dem Staat ist hier sicher fehl am Platz.“

Zuallererst liege die Verantwortung beim Handel, der wieder deutlicher machen müsse, welcher Aufwand hinter der Produktion guter, hochwertiger und gesunder Lebensmittel stehe und was dies koste. „Hier ist aufdringliche Werbung mit Dumpingpreisen für Lebensmittel sicher der falsche Weg.“ gibt Epple zu bedenken. Vielmehr müssten alle Beteiligten an einen Tisch, um auszuloten, wie die Landwirte wieder mehr mit ihren Produkten erwirtschaften können und wie sich dabei auch Verbraucherinnen und Verbraucher, die nicht so viel Geld in der Tasche haben, weiterhin hochwertige und gesunde Lebensmittel leisten könnten sowie nicht zuletzt auch der Handel ebenfalls seine Margen erzielen kann. „Das jetzige Treffen im Kanzleramt ist hier ein erster guter Schritt.", ist sich Epple sicher.