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03.07.2020

Wir besuchen das Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zeigt eindrucksvoll wie Wirtschaft, Wohnen und Tourismus miteinander in Einklang gebracht werden können. Unsere Abgeordneten Raimund Haser, Karl-Wilhelm Röhm, August Schuler, Dr. Patrick Rapp sowie Klaus Burger konnten sich am Dienstag (29. Juni) selbst einen Eindruck davon verschaffen.

In seiner Begrüßung unterstrich der Regierungspräsident Klaus Tappeser die zunehmende Bedeutung des Naturschutzes und lobte den Wert von kooperativen Maßnahmen, wie dem des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Die Natur würde hier nicht gegen die Menschen oder die Ökonomie abgeschirmt, sondern unter Einbeziehung aller geschützt. Der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Karl-Wilhelm Röhm verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Leistung der Biosphärenschulen. Diese Kooperationsschulen gewähren Schülern einen direkten Zugang zur Natur sowie Kultur ihres Biosphärengebiets und beziehen diesen in ihren Unterricht mit ein. 

Beim anschließenden Besuch des Haupt- und Landgestüts Marbach und im Gespräch mit der Gestütsleiterin Astrid von Velsen-Zerweck, standen nicht die Pferde, sondern Bienen im Vordergrund. Denn beim Haupt- und Landgestüt Marbach befindet sich das so genannte „Bienenstromfeld“. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine Kooperation mit den Stadtwerken Nürtingen und regionalen Landwirten, die auf diese Weise Strom erzeugen. „Der Bienenstrom und die anderen vielfältigen Kooperationen zeichnen das Biosphärengebiet aus.“, sagt Achim Nagel, Leiter der Geschäftsstelle des Biosphärengebietes. Für unseren Sprecher für Inklusion, für Medienpolitik und Naturschutz, Raimund Haser, ist das Biosphärengebiet ein Leuchtturm über die Landesgrenzen hinweg, das überregional Aufmerksamkeit erzeugt. 

Unsere Abgeordneten lernten ebenso die Lichtenstein-Mühle kennen und wurden von der Familie Frech, welche die Mühle in 4. Generation betreibt, begrüßt. Ann-Catrin Frech, Gründerin und Mitglied des Projekts ALBGEMACHT, meinte: „Wir sehen es als unsere Verantwortung, den regionalen Getreideanbau zu fördern und unsere Landschaften und damit auch die Artenvielfalt auf der Schwäbischen Alb zu schützen.“. Regionales Getreide wird in diesem Projekt zu hochwertigen Produkten wie Mehl, Dunst und Grieß verarbeitet. Lange Transportwege entfallen und die Wertschöpfungskette bleibt in der Region erhalten. 

Das allgemeine Fazit der Teilnehmer lautet: Die Region kann stolz auf ihre Biosphärengebiete sowie auf die vielfältigen Kooperationsprojekte sein, die wir unterstützen.