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19.07.2017

Weiterentwicklung des Bildungszeitgesetzes

Bei einem Gespräch mit Vertretern der kirchlichen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KiLAG) wurden Perspektiven zur Stärkung der Weiterbildung und zur Weiterentwicklung des Bildungszeitgesetzes erörtert.

„Lebenslanges Lernen ist ein Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe, so Prof. Reinhart. Mit Blick auf den sozialen sowie technologischen Wandel und die Herausforderungen des zukünftigen Arbeitsmarktes müssen wir neugierig und wissbegierig bleiben.“ Neben der beruflichen und politischen Weiterbildung möchte die CDU-Landtagsfraktion die Weiterbildungsbeteiligung bildungsferner und gering qualifizierter Bevölkerungsgruppen stärken. Integration und Inklusion stellen neue Herausforderungen für das lebenslange Lernen dar.

Das zum 1. Juli 2015 unter der grün-roten Landesregierung  eingeführte Bildungszeitgesetz soll nach drei Jahren evaluiert werden. Derzeit können sich Arbeitnehmer für eine berufliche oder  politische Weiterbildung oder für die Qualifizierung zur Ausübung eines Ehrenamts an bis zu fünf Tagen pro Jahr freistellen lassen unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber.

Zu Gast bei Fraktionsvorsitzenden Prof. Reinhart waren die Geschäftsführer Pfarrer Dr. Wolfgang Schnabel, Pastor Wilfried Röcker und Assistentin Alexandra Trapp. Ebenso nahmen der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Claus Paal MdL sowie der bildungspolitische Sprecher Karl-Wilhelm Röhm MdL teil.

Die KiLAG ist als ökumenischer Zusammenschluss der kirchlichen Landesorganisationen für Erwachsenenbildung neben den Volkshochschulen einer der größten, flächendeckenden Anbieter von Weiterbildungsprogramen. Im Jahre 2016 belegten rund 2,5 Millionen Teilnehmer über 101.000 Veranstaltungen mit 942.000 Unterrichtseinheiten.