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Claudia Martin, Lars Schoppe, Mathieu Coquelin, Derya Şahan und Stefan Teufel
13.08.2020

Unser Austausch mit der Fachstelle Extremismusdistanzierung Baden-Württemberg

Skepsis gegenüber demokratischen Prozessen und Institutionen, Ablehnung einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung oder auch offene Feindseligkeit sind keine bloßen Randerscheinungen mehr. Radikalisierungstendenzen sind in unserem Gemeinwesen vermehrt sichtbar und fordern alle gesellschaftlichen und politischen Akteure heraus. Vor diesem Hintergrund hat unser Arbeitskreis Soziales und Integration in Person des Vorsitzenden Stefan Teufel MdL und seiner Kollegin Claudia Martin MdL den Dialog mit der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) beim Demokratiezentrum Baden-Württemberg fortgeführt.

Mathieu Coquelin, Leiter der FEX, stellte den Abgeordneten gemeinsam mit Derya Şahan, Referentin sowie Lars Schoppe, Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg das Modellprojekt zur Radikalisierungsprävention in Wissenschaft und Praxis vor. Das Modellprojekt hat zum Ziel, Theoriemodelle, die Radikalisierungsverläufe und -faktoren beschreiben, in Handlungsmodelle zu transferieren. Diese Handlungsmodelle und -methoden sollen phänomenübergreifend anwendbar sein und auf pädagogischen und weiteren fachlichen Kompetenzen derjenigen Personen, die mit den Zielgruppen arbeiten, aufbauen. Ein besonderer Fokus liegt insoweit auf der Stärkung der Handlungsfähigkeit von Studierenden, die in ihrem pädagogischen Wirken mit Jugendlichen und Heranwachsenden innerhalb der Regel- und Hilfestrukturen arbeiten. Projektpartner sind die Jugendstiftung Baden-Württemberg und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) mit dem Bachelorstudiengang Soziale Arbeit am Standort Stuttgart. Corona-bedingt wird das Modellprojekt aktuell digital durchgeführt.

Des Weiteren waren neben aktuellen Herausforderungen innerhalb der Extremismus- bzw. Radikalisierungsprävention auch die Positionierung der LAG Mobile Jugendarbeit/ Streetwork BW zur Krawallnacht von Stuttgart sowie Fragen der personellen und finanziellen Bedarfe der FEX Inhalte des Gesprächs.

„Wir wollen weiter konstruktiv in diesem Themenfeld zusammenarbeiten“, so Teufel zusammenfassend.