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08.05.2017

Rund 400 Jugendliche diskutieren über die Zukunft Europas

Europapolitischer Sprecher Joachim Kößler MdL bei der Europawoche im Landtag

„Vertritt uns das Europäische Parlament richtig? Die Europäischen Institutionen sind oft undurchsichtig.“, diese und andere Fragen bzw. Meinungen standen am Montag im Landtag von Baden-Württemberg im Raum. Rund 400 Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren diskutierten an diesem Tag mit den Abgeordneten über die Zukunft Europas. Für Joachim Kößler, europapolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion war es besonders wichtig zu erfahren, welche Vision die Jugendlichen von Europa haben. „Wir sind zum wechselseitigen Gespräch geboren“, zitierte der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Bretten den Reformator Philipp Melanchthon und freute sich auf den Austausch mit den Schülerinnen und Schülern.

Nach Grußworten der Landtagspräsidentin Muhterem Aras und Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa, hielt die Schülerin Georgia Ilief eine tiefgründige „Rede zu Europa“. Die Schülerin ist eine der Gewinnerinnen des Schülerwettbewerbs Europäischer Wettbewerb und stimmte mit ihrer Rede auf die Diskussion ein. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung des Europaausschussvorsitzenden, Willi Stächle MdL,  sprachen die interessierten junge Menschen über Zukunftsperspektiven unter den Bedingungen des Brexits, über die aktuellen Situation in der Türkei, den Zustrom von Flüchtlingen, die hohe Jugendarbeitslosigkeit in den südlichen EU-Staaten und nationalistische Strömungen.

Während Europaminister Guido Wolf unter anderem in seiner Rede auf die Errungenschaften der Europäischen Union – Schnell über die Grenze gehen zum Einkaufen, zum Urlaub, zum Studieren, zum Arbeiten, zum Wohnen – verwies, betonte Joachim Kößler auch: „Die europäische Einigung hat für mehr als sechs Jahrzehnte für Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa gesorgt.“ Der CDU-Abgeordnete Kößler appellierte daher: „Die Europäische Union und ihre Errungenschaften ist nicht selbstverständlich. Wir alle müssen uns aktiv in diesen Prozess einbringen und für ein freies und vielfältiges Europa eintreten.“