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26.09.2019

Projekt F.R.A.N.Z soll Artenvielfalt erhalten und erhöhen

Die Mitglieder des Arbeitskreises „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ haben am 17. September den Kreis Hohenlohe besucht, um sich über das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. zu informieren und den baden-württembergischen Demonstrationsbetrieb zu besichtigen.

Das in 2016 gestartete und auf zehn Jahre angelegte Projekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) verfolgt das Ziel, Maßnahmen zu entwickeln und zu erproben, welche die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft erhalten und erhöhen. Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass sich die Maßnahmen auch gut in die betrieblichen Abläufe integrieren lassen. Konflikte zwischen Landwirtschaft und Naturschutz sollen aufgelöst werden.

Der Auftakt des Termins fand in der Geschäftsstelle des Bauernverbandes Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems e. V. statt. An dem Gespräch nahmen Herr Landrat Dr. Matthias Neth sowie Vertreter des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg teil. Unter Leitung des Kreisvorsitzenden und Inhaber des Demonstrationsbetriebs, Herrn Jürgen Maurer, hatten die Abgeordneten Gelegenheit, sich umfassend über das Projekt und die umgesetzten Maßnahmen zu informieren.

Dies wird auch durch die Beteiligten verdeutlicht. So wird das Projekt von der Umweltstiftung Michael Otto und dem Deutschen Bauernverband durchgeführt und durch das Thünen-Institut, die Universität Göttingen und das Michael-Otto-Institut im NABU wissenschaftlich begleitet. Herr Maurer betonte, dass das Projekt bislang sehr gut laufe und damit auch gezeigt werden könne, dass auch die konventionelle Landwirtschaft sich für den Erhalt der Artenvielfalt engagiere. 

Im Anschluss hatten die Mitglieder des Arbeitskreises auch die Gelegenheit sich auf dem Betriebsgelände von Herrn Maurer vor Ort ein Bild von den umgesetzten Maßnahmen zu machen. Die Abgeordneten zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen und guten Ansätzen. Der Vorsitzende des Arbeitskreises, Dr. Patrick Rapp MdL, betonte zum Abschluss, dass das Projekt große Chancen biete und man hoffe, dass am Ende tragfähige Maßnahmen zur Förderung des Artenschutzes entwickelt und dauerhaft implementiert werden können.