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09.11.2016

PM 98/2016 Die Zeit der ideologischen Experimente ist vorbei. Ab jetzt zählen wieder Leistung, Qualität und Erfolg

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Prof. Dr. Wolfgang Reinhart am Mittwoch, 9. November, im Rahmen der aktuellen Debatte „Umdenken in der Bildungspolitik“

Angesichts des IQB-Debakels, bei dem Baden-Württemberg während der grün-roten Vorgängerregierung im Bildungsvergleich der Länder von einem Spitzenplatz auf die hinteren Ränge abrutschte, fordert CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart ein Umschwenken in der Bildungspolitik. Er setzt die klaren Prioritäten auf Leistung, Qualität und Erfolg.

Das Ergebnis des Ländervergleichs sei vor allem eine Bestandsaufnahme nach fünf Jahren grün-rote Bildungspolitik. „Funktionierende Schulen und intakte Strukturen wurden mit ideologischen Projekten bewusst und gezielt unter Druck gesetzt“, so Reinhart. Unterricht und Lernkultur seien geprägt gewesen von der bildungspolitischen Parole: „Jeder macht, was er will, aber keiner muss mehr können, was er eigentlich sollte.“

Reinhart betont: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Fachleute in Ministerium, Schulaufsicht und Lehrerkollegien nach Jahren der ideologischen Vergatterung endlich wieder ihre Arbeit machen können.“ Der CDU-Fraktionsvorsitzende erklärt die Strukturdebatten der Vergangenheit als überwunden. „CDU und Grüne haben im Koalitionsvertrag die Qualität klar in den Mittelpunkt der Bildungspolitik gestellt“, so Reinhart. Die Maßnahmen im Einzelnen: „Wir stärken Lesen, Schreiben, Rechnen mit zusätzlichen Lehrerstellen in den Grundschulen. Wir stärken die Realschule und geben ihr eine sichere Perspektive und ein attraktives Profil als tragende Säule der Sekundarstufe I. Wir bekennen uns zum Gymnasium und zum gymnasialen Leistungs- und Qualitätsanspruch. Deshalb werden wir dafür sorgen, dass Wissensvermittlung und Fachlichkeit wieder Geltung bekommen“, äußert Reinhart.

Die CDU habe durchgesetzt, dass die Grundschulempfehlung der weiterführenden Schule zumindest wieder vorgelegt werden muss. „Damit wissen die Lehrer immerhin, mit wem sie es in ihren fünften Klassen zu tun haben. So schaffen wir wieder Übersicht und Ordnung in unserem Schulwesen“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende. „Unsere Schulen brauchen wieder unsere Rückendeckung dafür, dass sie Leistung und Anstrengung im Unterricht fördern und fordern. Sie brauchen dringend wieder mehr Struktur, mehr Führung und mehr Verbindlichkeit – bei den Inhalten, bei den Anforderungen, bei den Vorgaben“, fordert Reinhart.