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29.05.2017

PM 87/2017 Lehrerfortbildung und Beratungsangebot für inklusiv unterrichtende Lehrkräfte stärken

Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Karl-Wilhelm Röhm MdL:

"Für Schulen und Lehrer erfordert inklusiver Unterricht an allgemeinbildenden Schulen ein hohes Engagement. Es geht um Aufgaben der Unterrichts-, Personal- sowie Schulentwicklung und darum, welche Formen inklusiver Bildung für die Beteiligten vor Ort tragfähig sind und erfolgreich sein können. Das Gelingen der Inklusion hängt nicht nur, aber auch von der Qualifikation der Lehrerinnen und Lehrer ab. Die CDU-Fraktion möchte die Lehrerfortbildung und das Beratungsangebot für inklusiv unterrichtende Lehrkräfte stärken, um die Lehrerinnen und Lehrer besser auf die Herausforderung eines inklusiven Unterrichts vorbereiten.

Mit Blick auf die mangelnden personellen, räumlichen und finanziellen Ressourcen ist ein Ausbau des inklusiven Unterrichts fraglich. Sowohl mit Blick auf die besonderen pädagogischen Bedürfnisse der inklusiv zu beschulenden Schüler, als auch gegenüber der Mehrheit der anderen Schüler in der Klasse. Multiprofessionelle Teams oder ein Zwei-Pädagogen-Prinzip sind derzeit mangels Ressourcen flächendeckend nicht umsetzbar. Die CDU-Fraktion befürwortet den Erhalt der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren. Ein voreiliger Ausbau der Inklusion darf nicht zu Lasten der Qualität von Unterricht und Schule führen. Der in NRW unter der Rot-Grünen Landesregierung betriebene Ausbau ist ein Beispiel dafür, wie Inklusion nicht gelingt. Ein Zwischenschritt könnte im maßvollem Ausbau kooperativer Organisationsformen (Außenklassen) bestehen."