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17.08.2016

PM 54/2016 „EU-Forschungsförderung muss sich wieder mehr am Mittelstand ausrichten – Forschungsmittel für Großbritannien sollten neu verteilt werden!“

Zur anstehenden Halbzeitbewertung des derzeitigen EU-Forschungsprogramms Horizont 2020 erklärt Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL:

Die EU-Forschungsförderung muss sich wieder mehr am Mittelstand  ausrichten. Zudem sollten gerade nach dem Brexit die Forschungsmittel, die bisher von Großbritannien beanspru

Die EU-Forschungsförderung muss sich wieder mehr am Mittelstand  ausrichten. Zudem sollten gerade nach dem Brexit die Forschungsmittel, die bisher von Großbritannien beansprucht wurden, für den innovativen Mittelstand reserviert werden. Die anstehende Bewertung ist eine gute Gelegenheit für einen Kurswechsel“, erklärte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, am Mittwoch (17. August). „Die Hochschulen und viele Unternehmen aus dem Land haben in der Vergangenheit überdurchschnittlich von den Forschungsprogrammen der EU profitiert. Leider setzt die EU nur noch auf Großforschungsprojekte, an denen sich kleinere Unternehmen nur im Ausnahmefall beteiligen können. Gerade der innovative Mittelstand in Baden-Württemberg mit seiner engen Vernetzung mit den Universitäten und den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg ist dazu prädestiniert, um kleinere Forschungsvorhaben zu verwirklichen. Hier könnten eingesetzte EU-Fördermittel eine große Hebelwirkung haben“, betonte Reinhart.

Spätestens bei den Planungen für die nächste Generation der EU-Forschungsprogramme müsse wieder Raum für ein eigenes Forschungsinstrument für kleinere und mittlere Unternehmen sein. Reinhart hatte sich mit dem Europabeauftragten der Wirtschaftsministerin und Direktor des Steinbeis-Europa-Zentrums, Prof. Dr. Norbert Höptner, zu einem Meinungsaustausch getroffen. Höptner berichtete über die Erfahrungen mit dem derzeit geltenden EU-Forschungsprogramm Horizont 2020, dessen Halbzeitbewertung in den kommenden Monaten in den EU-Institutionen diskutiert werde.

„Die EU-Forschungsförderung hat eine große Bedeutung. Dank des Wettbewerbsverfahrens kommen nur die vielversprechendsten Forschungsprojekte zum Zug. Vorhaben aus Baden-Württemberg sind hier überaus erfolgreich. Nicht immer sind nur die großen Forschungsvorhaben von Bedeutung. Bei der Auswahl der Projekte darf die Größe kein Ausschlusskriterium sein. Dies zeigt die Erfahrung aus Baden-Württemberg, die auch in Brüssel Gehör finden muss. Dafür werden wir uns stark machen. Baden-Württemberg muss  seine herausragende Stellung unter den Regionen Europas behaupten“, so Reinhart.

cht wurden, für den innovativen Mittelstand reserviert werden. Die anstehende Bewertung ist eine gute Gelegenheit für einen Kurswechsel“, erklärte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, am Mittwoch (17. August). „Die Hochschulen und viele Unternehmen aus dem Land haben in der Vergangenheit überdurchschnittlich von den Forschungsprogrammen der EU profitiert. Leider setzt die EU nur noch auf Großforschungsprojekte, an denen sich kleinere Unternehmen nur im Ausnahmefall beteiligen können. Gerade der innovative Mittelstand in Baden-Württemberg mit seiner engen Vernetzung mit den Universitäten und den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg ist dazu prädestiniert, um kleinere Forschungsvorhaben zu verwirklichen. Hier könnten eingesetzte EU-Fördermittel eine große Hebelwirkung haben“, betonte Reinhart.

Spätestens bei den Planungen für die nächste Generation der EU-Forschungsprogramme müsse wieder Raum für ein eigenes Forschungsinstrument für kleinere und mittlere Unternehmen sein. Reinhart hatte sich mit dem Europabeauftragten der Wirtschaftsministerin und Direktor des Steinbeis-Europa-Zentrums, Prof. Dr. Norbert Höptner, zu einem Meinungsaustausch getroffen. Höptner berichtete über die Erfahrungen mit dem derzeit geltenden EU-Forschungsprogramm Horizont 2020, dessen Halbzeitbewertung in den kommenden Monaten in den EU-Institutionen diskutiert werde.

„Die EU-Forschungsförderung hat eine große Bedeutung. Dank des Wettbewerbsverfahrens kommen nur die vielversprechendsten Forschungsprojekte zum Zug. Vorhaben aus Baden-Württemberg sind hier überaus erfolgreich. Nicht immer sind nur die großen Forschungsvorhaben von Bedeutung. Bei der Auswahl der Projekte darf die Größe kein Ausschlusskriterium sein. Dies zeigt die Erfahrung aus Baden-Württemberg, die auch in Brüssel Gehör finden muss. Dafür werden wir uns stark machen. Baden-Württemberg muss  seine herausragende Stellung unter den Regionen Europas behaupten“, so Reinhart.