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25.01.2017

PM 19/2017 Wir stärken die Naturparke im Land!

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, und der Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Dr. Patrick Rapp MdL, sagen am Mittwoch, 25. Januar: "Schwarzwald-Institut soll sich dem Thema Baukultur und Tourismus widmen"

Die CDU-Landtagsfraktion wird die Naturparke im Land mit 65.000 Euro im Jahr 2017 zusätzlich unterstützen. Gleichzeitig stellt sie 100.000 Euro für das Gründungskonzept für ein Schwarzwald-Institut zur Stärkung der regionalen Baukultur und des Tourismus zur Verfügung. Auch die beiden Geoparke im Land werden mit 35.000 Euro bedacht. Die zusätzlichen Gelder werden im Rahmen der Haushaltsberatungen eingestellt.

„Nachdem fünf Jahre lang die Naturparke nicht berücksichtigt wurden, bedeutet die Initiative der CDU-Fraktion den Wiedereinstieg in eine gezielte Förderung und Unterstützung der Naturparke. Ich halte diesen Weg für sinnvoll und zielführend“, sagt der Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion Dr. Patrick Rapp MdL. „Die Naturparke im Land leisten eine wertvolle Arbeit und sind wichtige Akteure vor Ort. Sie initiieren und fördern wichtige Projekte im ländlichen Raum“. Rapp hatte in den vergangenen Wochen mehrere Gespräche mit Landrätin Marion Dammann aus Lörrach, der Vorsitzenden der Naturparke im Land und konnte ihr im Rahmen der CMT-Messe in Stuttgart die positive Nachricht überbringen. In Baden-Württemberg gibt es sieben Naturparke, die rund 40 % der Landesfläche ausmachen. Mit den zusätzlichen Geldern sollen die Geschäftsstellen der Naturparke unterstützt werden.

Die Fraktion hat zudem 100.000 Euro für das Gründungskonzept für ein Schwarzwald-Institut aus Fraktionsmitteln bewilligt. Dabei sollen die Themen „Baukultur und Tourismus“ angegangen werden. „Mit dem Schwarzwald-Institut wollen wir die regionale Baukultur und Identität stärken.  Auch für den Tourismus spielt die regionale Baukultur eine immer stärkere Rolle. Forst und Holzwirtschaft profitieren von der Verwendung des Baustoffes Holz, um identitätsstiftende Bauten zu erhalten und zu erstellen. Gleichzeitig wird Wertschöpfung im ländlichen Raum geschaffen“, so Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Reinhart. Das Schwarzwald-Institut soll eine Plattform sein, ein Netzwerk für Akteure im Schwarzwald entwickeln und zur Vermittlung und Verbreitung zeitgemäßer Schwarzwald-Kultur und Innovation beitragen. Auch hier liegt die Federführung bei den Naturparken.

Seit 2002 bestehen in Baden-Württemberg der Geopark Schwäbische Alb und der ländergrenzüberschreitende Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Seit 2015 sind die beiden Geoparke als „UNESCO Global Geopark" ausgezeichnet. Geoparke haben in Baden-Württemberg eine besondere Bedeutung, da zwei der fünf deutschen UNESCO-Geoparke in Baden-Württemberg liegen.

Mit 300.000 Euro unterstützt die CDU-Fraktion die Erstellung eines Wildtierberichts. Die Erhebung bzw. Generierung der Datengrundlage des Wildtierberichts erfordert umfangreichere Vorbereitungen. Die Voraussetzungen für eine zielorientierte Erhebung aussagekräftiger Daten sind zu schaffen, indem einmalig hierfür die erforderlichen Mittel bereitgestellt werden.

Der Auerwild-Bestand im Schwarzwald ist auf einem aktuellen Niedrigstand. Eine rapide Verringerung der Lebensraumpotenziale für das Auerwild ist unter anderem als Folge der Klimaerwärmung festzustellen. Der Fortbestand einer überlebensfähigen Auerwildpopulation soll durch verstärkte Habitatpflege-Maßnahmen sichergestellt werden. Auerwildschutz ist eine überregionale Querschnittsaufgabe (Forst, Jagd, Naturschutz). Im Kommunal- und Privatwald besteht größeres Umsetzungspotential. „Durch eine Bündelung und zentrale Koordination der Maßnahmen zur Umsetzung des Aktionsplans Auerwild können deutlich mehr Maßnahmen als bisher wirksam und professionell umgesetzt werden“, betont Rapp. Hierfür soll bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) eine leistungsfähige Projektstruktur etabliert werden. Die CDU-Fraktion unterstützt das Projekt mit 100.000 Euro.