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31.08.2017

PM 123/2017 Wir begrüßen die Stipendien für angehende Ärzte

CDU-Vizefraktionschef Teufel MdL begrüßt die Erprobung von Stipendien für junge Mediziner, die sich verpflichten, mindestens 60 Monate als Hausarzt in einer unterversorgten Region tätig zu sein. Teufel: „Wir wollen damit die ärztliche Versorgung in unterversorgten Gebieten verbessern.“

Nach derzeitigem Stand sollen, in Anlehnung an das Nachwuchsprojekt „Land in Sicht“ aus Bayern, Medizinstudierende nach Bestehen des Physikums bis Ende ihres Studiums für voraussichtlich 48 Monate gefördert werden. Die Höhe der monatlichen Förderung beträgt 300 Euro, die Gesamtförderung beläuft sich auf 14.400 Euro je Studierendem.

Der Studierende verpflichtet sich im Gegenzug, spätestens sechs Monate nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums eine Facharztausbildung im Bereich der Allgemeinmedizin oder der Inneren Medizin aufzunehmen. Spätestens sechs Monate nach Beendigung dieser Ausbildung muss für mindestens 60 Monate eine hausärztliche Tätigkeit in einem unterversorgten Gebiet aufgenommen werden. Unterversorgte Gebiete werden regelmäßig von der Kassenärztlichen Vereinigung festgelegt.

„Die Regierungsfraktionen haben für das Stipendienprogramm 300.000 Euro beschossen“, so Vize-Fraktionschef Teufel. Ziel sei es, die medizinische Versorgung auf dem Land zu verbessern. Dazu seien zusätzlich auch noch weitere Maßnahmen erforderlich: Der Ausbau der Telemedizin, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.