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Das Treffen mit Pflegedienstleistern, dem Sozialministerium und Abgeordneten von CDU und Grüne
09.10.2020

Pflegefachkräfte aus Drittstaaten: Ein gemeinsamer Vorstoß muss her

Vergangenen Mittwoch fand im Landtag ein Treffen mit Pflegedienstleistern, dem Sozialministerium und Abgeordneten von CDU und Grüne zum Thema Pflegefachkräfte aus Drittstaaten statt.

Aufgrund der demografischen Entwicklung in unserem Land werden immer mehr engagierte Fachkräfte aus dem Ausland gebraucht. Doch die bürokratischen Hürden sind oftmals hoch und zeitintensiv. „Da wir in meinem Wahlkreis von diesem Problem ebenso betroffen sind wie andere Pflegedienstleister im Land, habe ich die beteiligten Parteien zum Gespräch in den Landtag eingeladen“, so der CDU-Abgeordnete Raimund Haser. 

Von Seiten der CDU-Landtagsfraktion haben neben Haser die Mitglieder des Arbeitskreises „Soziales“ Claudia Martin, Sabine Hartmann-Müller und der Arbeitskreisvorsitzende Stefan Teufel teilgenommen. Im Gespräch mit den Pflegedienstleistern wurde vor allem eines deutlich: Wir brauchen mehr Menschen in Pflegeberufen. Das erfordert einerseits das anhaltend hohe Engagement in der Ausbildung, aber auch schlankere Verfahren, um Fachkräfte aus dem Ausland bei uns einsetzen zu können. 

Der AK-Soziales und dessen Vorsitzender Stefan Teufel sind der Ansicht, dass es natürlich auch ausländische Fachkräfte braucht, dass man aber dennoch in erster Linie auch die Attraktivität des Berufs erhöhen müsse, weil es nur so gelinge, dass sich mehr Berufsanfänger für die Pflege entscheiden und dass fertig ausgebildete Fachkräfte länger und mit größerem Zeitanteilen in der Pflege bleiben.

„Die Regierungsfraktionen sind zu dem Thema Integration ausländischer Facharbeiter aus Nicht-EU-Ländern in ständigem Austausch mit der Regierung. Der Sozialminister hat für diesen Herbst Verbesserungsvorschläge angekündigt. Wenn diese vorliegen, werden wir sie kritisch prüfen und entscheiden, ob sie ausreichend sind oder Weiteres geboten ist“, so Teufel abschließend.