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29.07.2021

Lothar Frick, Direktor Landeszentrale für politische Bildung, zu Gast im AK Recht und Verfassung

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause (15.07) begrüßte der Arbeitskreis Recht und Verfassung seinen Gast Lothar Frick, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) Baden-Württemberg.

Direktor Frick gab den Arbeitskreismitgliedern einen Einblick in die Tätigkeit der Landeszentrale für politische Bildung. Im Hinblick auf das aktuell laufende Projekt der Wahlrechtsreform und die geplante Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Landtagswahlen, berichtete Frick von den Erfahrungen der LpB-Kampagne ‚Wählen ab 16‘ im Zusammenhang mit der Kommunalwahl 2019. So sei es mit der Kampagne gelungen, auch junge Menschen zu erreichen, die sich nur mäßig für Politik interessierten. Die Motivation zum Gang zur Wahlurne habe mit der Kampagne gesteigert werden können. 

Wichtig und zielführend hält Frick auch eine Informationskampagne zur Altersabsenkung bei Landtagswahlen, um die Neu-Wahlberechtigten gezielt auf ihr Wahlrecht aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang plädierte Direktor Frick dafür, der LpB die hierfür erforderlichen Finanzmittel seitens des Landtages zur Verfügung zu stellen.  

Arbeitskreisvorsitzender Arnulf Freiherr von Eyb MdL berief sich auf Ereignisse wie die Stuttgarter Krawallnacht: Diese würden zeigen, dass es vermehrt schwer erreichbare junge Menschen in unserer Gesellschaft gebe. Dem stimmte Direktor Frick zu und führte aus, dass er mit Sorge auch die zunehmende Anzahl an diskriminierenden und verrohrenden Texten in jugendtypischer Musik beobachte. Die LpB hätte auch in Zukunft noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Fest überzeugt zeigte sich Frick davon, dass politische Bildungsarbeit wirke und die LpB hier einen spürbaren Beitrag leiste. Dies beobachte man auch an der großen Nachfrage der Digitalisierungs- und Lehrerfortbildungsangebote und nicht zuletzt an der Menge täglicher Klicks der LpB-Homepage. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass noch mehr in Richtung politischer Bildungsarbeit und Aufklärungsarbeit gemacht werden müsse.