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11.07.2019

Keine Angst vor der Künstlichen Intelligenz – Dialogforum der CDU-Landtagsfraktion

Alle reden über Künstliche Intelligenz – aber was genau bedeutet sie für unseren Alltag? Welche Chancen und Risiken verbergen sich hinter diesem Megathema?

Über diese grundlegenden Fragen haben jetzt Experten, interessierte Bürgerinnen und Bürger und Abgeordnete beim Dialogforum „Künstliche Intelligenz und Recht“ unserer Fraktion am Mittwoch (4. Juli) im Karlsruher  Südwerk Bürgerzentrum Südstadt diskutiert.

Eine Befragung hat ergeben: 41 Prozent der Menschen sind über Künstliche Intelligenz besorgt, 48 der Meinung, dass sie stärker reguliert werden muss und knapp 20 Prozent der Befragten wollen, dass sie ganz verboten wird. Diese Ängste und Sorgen müssen wir ernst nehmen. Aber wir müssen auch die Chancen dieser Entwicklung sehen: Sie kann helfen, die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen (Fahrassistenten), medizinische Diagnostik kann von überall auf der Welt für einen Patienten vorgenommen werden, ganz neue Formen der Mobilität entstehen und gerade im Bereich der Robotik kann Künstliche Intelligenz dazu beitragen, dass in lebensfeindlichen, extremen Regionen Roboter die Arbeit von Menschen übernehmen. Wir müssen uns offen für diese Entwicklung zeigen und sie aktiv mitgestalten. Baden-Württemberg muss hier als Innovationsregion Nummer 1 in Europa eine maßgebliche Rolle spielen.

Dazu gehört auch, dass wir uns bereits jetzt die Gedanken darüber machen, welche Jobs in Zukunft durch die Robotik wegfallen könnten und wie wir Ersatz für diese Jobs schaffen. Prof. Dr. Tamim Asfour, Professor für Anthropomatik und Robotik (IAR) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), verwies darauf, dass es bei jeder technischen Revolution zu gravierenden Veränderungen kam. Aber dass diese Veränderungen auch durch eine aktive und konstruktive Auseinandersetzung mit der Situation als Chancen genutzt wurden. Hier sieht er eine zentrale Aufgabe für Politik, Industrie und Wissenschaft bei der zukünftigen Nutzung von Künstlicher Intelligenz.