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19.01.2021

Infrastruktur besser nutzen statt teure Parallelinfrastruktur aufbauen - Deuschle zur Schließung von "Grauen Flecken" im Handynetz

Der digitalisierungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Deuschle, begrüßt die von Mobilfunkbetreibern vereinbarten Absichtserklärungen zur Schließung von "Grauen Flecken" im Handynetz:

„Dass mit Telefónica nun der dritte Netzanbieter bei einem großangelegten Infrastruktur-Sharing mitmacht, ist ein großer Schritt für die Verbraucherinnen und Verbraucher", so Andreas Deuschle, digitalisierungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. "Es ist genau der richtige Weg, die vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen statt teure Parallelinfrastruktur aufzubauen." Da nicht zuletzt auch für die neue Mobilfunkgeneration 5G eine solche Lösung langfristig ohnehin unabdingbar werden könnte, sei die Entscheidung wegweisend.

Deuschle sieht damit auch ein "wesentliches Ziel der CDU-Landtagsfraktion" erfüllt, die Anfang 2019 nach einer öffentlichen Expertenanhörung einen Drei-Punkte-Plan zur schnellen Schließung von Funklöchern verabschiedet hatte. Darin setzte sie in einem ersten Schritt auf ebenjene verstärkte Kooperation beim Teilen der Infrastruktur, in einem zweiten Schritt auf verpflichtendes lokales Roaming und erst in einem dritten Schritt auf eine staatliche Mobilfunkstrategie. Deuschle: "Es ist immer besser, mit unternehmerischer Eigenverantwortung voranzukommen, bevor Verpflichtungen notwendig werden oder gar Steuergelder in die Hand genommen werden müssen. Klar ist aber auch: Die Zeit des Abwartens ist vorbei! Wir können uns bei der digitalen Infrastruktur nicht länger Abstriche erlauben. Es ist gut, dass auch die Netzbetreiber hier die Zeichen der Zeit erkannt haben!"

Bei den von Telefónica mit der Deutschen Telekom und Vodafone vereinbarten Kooperationsvereinbarungen geht es um Gebiete, in denen nur eins der drei deutschen Mobilfunknetze zu empfangen ist und die Handynutzer für die anderen zwei Netze im Funkloch stecken. Die Vereinbarungen umfassen insgesamt 1.200 Standorte. Vor einem Jahr verkündeten die Telekom und Vodafone bereits eine ähnliche Kooperation über 4.000 Standorte.