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22.11.2017

Info-Besuch im Nationalpark

Um sich über den Nationalpark Schwarzwald zu informieren, traf der Vorsitzende des Arbeitskreises für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft der CDU-Fraktion, Paul Nemeth MdL, den Forstwirt Dr. Thomas Waldenspuhl.

Der Leiter des Nationalparks hatte Nemeth eingeladen, sich direkt vor Ort in Seebach ein Bild von der beeindruckenden Natur zu machen. Der Nationalpark wird vollständig vom Naturpark Schwarzwald umschlossen und stellt 0,7 Prozent der Waldfläche Baden-Württembergs unter besonderen Schutz. Auf einer gemeinsamen Wanderung durch den Nationalpark erläuterte Waldenspuhl zunächst das Wegekonzept für Besucher. Am Grab des Orientalisten Julius Euting bot sich dann ein traumhaftet Blick über den ehemaligen Bannwald, an dem der Leiter des Nationalparks das Waldentwicklungskonzept erklärte: Das Schutzgebiet solle Rückzugsraum für bedrohte und seltene Tier- und Pflanzenarten werden. Zugleich habe es auch die Funktion, Impulse für Wissenschaft, Tourismus, Handel und Gewerbe zu geben, so der Forstwirt.

Weiter ging es über Stock und Stein hinab zum Wilden See. Unterwegs informierte ein Mykologe über die biologische Bedeutung der allgegenwärtigen Pilze für den Wald. Die 300 Jahre alte und mit einer Höhe von 47 Metern sehr mächtige Großvatertanne am Wegesrand bot sich Waldenspuhl als Anschauungsobjekt an, um darzulegen, in welch langen Zeiträumen Förster denken müssen. Am Wilden See angekommen erläuterte er die unterschiedlichen Zonen des Nationalparks: „In der Kernzone gilt ganz klar das Motto: Hier darf die Natur einfach Natur sein. In der Entwicklungszone greifen wir als Nationalparkverwaltung dagegen noch steuernd ein, bevor in einigen Jahren auch hier die Natur das Ruder ganz übernehmen wird“, so Waldenspuhl. Auf Dauer unter menschlichem Einfluss bleibe aber die Managementzone.