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14.01.2021

Im Gespräch mit Fridays for Future: so wird Baden-Württemberg klimaneutral

Im Rahmen der Klausurtagung haben unsere Abgeordneten am Mittwochabend (13. Januar) mit Vertretern der Klimaschutz-Bewegung „Fridays for Future“ über einen Masterplan klimaneutrales Baden-Württemberg diskutiert. Die Diskussion in der Alten Stuttgarter Reithalle wurde auf Facebook live übertragen.

Wie können wir Baden-Württemberg in eine klimaneutrale Zukunft führen? Darüber haben unsere Abgeordneten Winfried Mack und Claus Paal mit den Aktivisten von Fridays for Future, Jule Pehnt und Simon Baumgart, diskutiert. Zudem waren unser Abgeordneter, Dr. Albrecht Schütte, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef  Radermacher von der Universität Ulm und Stefan Urbat von Scientists for Future per Video zugeschaltet. Zu Beginn der Diskussion begrüßte unser Fraktionsvorsitzender, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, die Teilnehmer. Er sagte: „Die Klimapolitik ist eine elementare Aufgabe für uns in Baden-Württemberg, aber natürlich auch weltweit. Wir sehen die Auswirkungen der Klimaveränderung ganz konkret auch bei uns – zum Beispiel in unseren Wäldern. Deshalb ist klar: Klimaschutz geht uns alle an.“

Die Fridays-for-Future-Aktivisten forderten in der Diskussion mehr Tempo beim Klimaschutz. Jule Pehnt sagte: „Wir wollen, dass der Klimawandel durch Technologie gestoppt wird, wie die CDU es auch vorschlägt. Wir fordern  auch echte Technologieoffenheit gerade bei Erneuerbaren Energien.“ Claus Paal warb für die neue Klimaschutzstiftung des Landes, die er maßgeblich auf den Weg gebracht hat. Er sagte: „Wir haben schon die Technologien, aber noch zu wenig Markteinführungen. So bin ich auf die Stiftung gekommen. Denn um schnell zu sein, müssen wir mit der Kompensation beginnen. Das geht ab sofort.“

Einig waren sich die Teilnehmer, dass der Klimawandel eine Herausforderung für die ganze Weltgemeinschaft sei. Fridays-for-Future-Aktivist Simon Baumgart sagte: „Wir sind ein Industrieland. Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, um unseren Wohlstand zu erhalten. Aber das geht nicht vollständig, wenn wir nicht mit allen ehrlich sein wollen.“  Winfried Mack ergänzte: „Uns allen muss klar sein, dass wir nicht in wenigen Jahrzehnten die fossilen Rohstoffe verheizen können, die in Jahrtausenden gewachsen sind. Das kann der Erde nicht guttun. Das ist auch nicht richtig. Das ist nicht unsere Auffassung als CDU.“

Die Fridays-for-Future-Aktivisten hatten nach einer Plenarrede von Winfried Mack  das Gespräch mit unserer Fraktion gesucht. Beide Seiten verabredeten, auch künftig im Gespräch zu bleiben. 

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