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28.04.2017

Herausforderungen für die Verkehrspolitik in Baden-Württemberg

Die Parlamentarische Geschäftsführerin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Nicole Razavi MdL, sagte auf dem 15. Lörracher Logistikforum:

"Baden-Württemberg ist ein Wirtschaftsstandort, wie es ihn in so kompakter Form in Europa und in der ganzen Welt kaum ein zweites Mal gibt. Und trotzdem stehen wir vor großen Herausforderungen, gerade weil wir räumlich so eingeschränkt sind. Wir können nicht einfach jede große Bundesstraße (die B14 und die B27) zu 8-spurigen Bundesstraßen ausbauen und so den täglichen Stau vermeiden. Die Schweden könnten das vielleicht, wir aber nicht. Manche behaupten, Wirtschaftswachstum beruhe heute nur mehr auf dem virtuellen Austausch von Ideen und Daten, und der Transport von Gütern sei sozusagen überholt. Ich glaube dies nicht: Die Stärke unseres Landes beruht nach wie vor auf der Mobilität der Menschen und dem freien Austausch von Gütern. Dies gilt gerade für Baden-Württemberg als einer der stärksten verflochtenen Regionen Europas.

Wenn Baden-Württemberg als einer der weltweit führenden Wirtschaftsstandorte erhalten bleiben soll, müssen wir die Mobilität der Menschen und den Austausch von Gütern fördern. Wir stehen hier vor immensen Herausforderungen. Die Verkehrsnachfrage vor allem im Wirtschaftsverkehr wird wie Sie alle wissen, weiter stark zunehmen. Deshalb brauchen wir zweierlei: Wir brauchen eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur und eine starke Logistikbranche in Baden-Württemberg."