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Foto: CDU-Fraktion
29.03.2019

Girls Day: die junge Generation will mitgestalten

Anlässlich des Girls Day am Donnerstag (28. März) stellte sich unser Konrad Epple MdL den Fragen der jungen Teilnehmerinnen.

Ob Klimaschutz oder Urheberrecht: die junge Generation ist nicht politikverdrossen. Sie will vor allem mitgestalten. Das wurde auch beim diesjährigen Girls Day deutlich. Und so waren die 15 Plätze schnell vergeben. Viele Mädchen ab Klasse 8 nutzten das Angebot, um im Stuttgarter Landtag das Abgeordneten-Leben hautnah mitzuerleben und die tägliche Arbeit in der CDU-Landtagsfraktion kennenzulernen. Nach einer Begrüßung der Girls-Day-Teilnehmerinnen aller Fraktionen durch Frau Landtagspräsidentin Aras und einer allgemeinen Einführung in die Arbeit des Baden-Württembergischen Landtags durch den Besucherdienst, wurden die interessierten jungen Gäste von Konrad Epple MdL in den Räumen der CDU-Landtagsfraktion empfangen. Konrad Epple berichtete zunächst über seinen beruflichen Werdegang bis in das Amt des Landtagsabgeordneten. 

Danach hieß es „Feuer frei“ und die Mädchen konnten ihre Fragen stellen. Ist das Schulrecht wichtiger als das Demonstrationsrecht? Wie steht die CDU-Fraktion zum neuen europäischen Urheberrecht? Bei Artikel 13 geht es vor allem um die Haftung von Plattformen für Urheberrechtsverstöße. Denn bereits heute finden im Internet in großen Mengen Urheberrechtsverstöße statt. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Plattformen entwickelt, auf denen jeder Nutzer frei alles hochladen kann, was er möchte. Es dürfe aber nicht alles hochgeladen werden, denn viele Dinge, wie Musik oder Filme sind urheberrechtlich geschützt. “Nicht alles was geht, ist auch erlaubt“, unterstrich Epple. Auch wenn es einem manchmal nicht passe, Demokratie lebe von Mehrheitsentscheidungen und die zum EU-Urheberrecht sei nun mal am Dienstag im Europäischen Parlament anders ausgefallen, so Epple. 

Dennoch sei es wichtig, dass sich die junge Generation wieder so stark politisch einbringe. So könne der Grundstein für künftige politische Arbeit gelegt werden. „Das politische Engagement erfordert jedoch viel Geduld und vor allem eine dicke Haut“, betonte Epple. Er ermutigte die Mädchen, sich weiterhin für ihre Interessen und Belange einzusetzen.