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25.10.2017

Gespräch mit Vertretern von „Die Initiative – Verband der Komplexeinrichtungen der Behindertenhilfe Baden-Württemberg e.V.“

Herr Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL führte gemeinsam mit dem stellv. Fraktionsvorsitzenden und sozialpolitischen Sprecher Stefan Teufel MdL sowie dem behindertenpolitischen Sprecher Ulli Hockenberger MdL am 25. Oktober 2017 ein Gespräch mit Vertretern von „Die Initiative – Verband der Komplexeinrichtungen der Behindertenhilfe Baden-Württemberg e.V.“.

Bei dem Verband handelt es sich um einen Zusammenschluss von Komplexeinrichtungen der Behindertenhilfe in Baden-Württemberg.  Er  nimmt sowohl die Interessen von schwer- und mehrfachbehinderten Menschen als auch der Träger von Komplexeinrichtungen gegenüber der Gesellschaft, der Politik und den anderen Verbänden wahr. Für die Initiative nahmen an dem Gespräch Herr Rainer Hinzen (Diakonie Stetten), Herr Dr. Hanns-Lothar Förschler (Johannes Diakonie),  Herr Jürgen Kunze (Stiftung Haus Lindenhof)  und  Herr Dr. Peter Krause (Geschäftsführer des Verbands) teil.

In dem Gespräch wurde die spezielle Situation der Komplexeinrichtungen eingehend beleuchtet. Die Vertreter zeigten auf, welchen Herausforderungen sich die Einrichtungen gegenübersehen. So müssen beispielsweise die Vorgaben der Landesheimbauverordnung umgesetzt und der Dezentralisierungsprozess weiter vorangetrieben werden sowie zugleich auch die Änderungen durch die anstehende Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Blick behalten werden. Die Vertreter der Komplexeinrichtungen wünschten sich hier mehr Planungssicherheit, insbesondere auch in finanzieller Hinsicht. Ein wesentliches Anliegen war aber auch die Unterstützung bei der Umsetzung des Prozesses insgesamt. Aus Sicht der Verbandsvertreter wird für eine zielführende Umsetzung der Dezentralisierung eine zentrale Steuerung benötigt, so dass am Ende ein flächendeckendes Angebot sichergestellt werden kann.

Die Vertreter der Fraktion machten deutlich, dass sie die Anliegen des Verbands sehr ernst nehmen und ihnen die Unterstützung der Komplexeinrichtungen wichtig sei. Man werde die Anliegen daher aufnehmen und in einem engen Austausch mit dem Verband bleiben.