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22.06.2017

Gespräch mit Vertreterinnen der Caritas Baden-Württemberg

Herr Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL und der Stellv. Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecher Stefan Teufel MdL trafen sich am 21. Juni 2017 mit der Vorständin des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, und Frau Dr. Karolin Hartmann, Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V., zu einem sozialpolitischen Gespräch.

Zu Beginn des Gesprächs wurde auf das Thema Bildungsgerechtigkeit und die Bedeutung der Ganztagsschulen in diesem Zusammenhang eingegangen. Es wurde des Weiteren darauf verwiesen, dass auch der Frühförderung und den Familienzentren große Bedeutung zukommt.

Im Anschluss wurde die Enquetekommission Pflege angesprochen. Es bestand Einigkeit, dass die Einsetzung einer Enquetekommission Pflege ein wichtiges Signal war und es nun gelte, die Handlungsempfehlungen zielführend umzusetzen. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass im Pflegebereich in Zukunft noch große Herausforderungen zu bewältigen seien. Auch der Ende des Jahres anstehende Bericht zu den Auswirkungen des 
Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes (WTPG) bringe sicherlich wertvolle Erkenntnisse.

Ein weiteres zentrales Anliegen der Vertreterinnen der Caritas waren die Punkte Zugang zum qualifizierten Arbeitsmarkt, gerade auch im Hinblick auf Langzeitarbeitslose, sowie die Integration geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt. An dieser Stelle dürfe ebenfalls nicht nachgelassen werden. Gerade auch im Hinblick auf die Integration junger geflüchteter Menschen gibt es aus Sicht der Caritas an verschiedenen Stellen noch Verbesserungsbedarf.

Zum Abschluss des Gesprächs verliehen die Vertreterinnen der Caritas ihrem Wunsch Ausdruck, dass die freie Wohlfahrtspflege stärker in zentrale Umsetzungsprozesse, wie beispielsweise aktuell beim Bundesteilhabegesetz, einbezogen werde.

Herr Fraktionsvorsitzender versicherte zum Abschluss des Gesprächs, dass es der CDU-Fraktion ein wichtiges Anliegen sei, dass auch in Zukunft ein regelmäßiger Austausch und eine enge Zusammenarbeit stattfinden.