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v.l.: Karl Rombach MdL, Andreas Poppele (Fridays for Future), Manuel Oestrenger (Fridays for Future), Dr. Patrick Rapp MdL, Karl-Wilhelm Röhm MdL, Paul Nemeth MdL, Noemi Mundhaas (Fridays for Future), August Schuler MdL
11.07.2019

Fridays for Future: Gemeinsam Lösungen finden

Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt, Klima und Energiewirtschaft haben sich am Donnerstag (11. Juli) mit Vertretern von Fridays for Future getroffen. In dem Gespräch ging es darum, wie die Politik und die Bewegung zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen im Bereich des Klimaschutzes finden können.

Einig waren sich alle Beteiligten, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Unser Sprecher für Landwirtschaftspolitik Dr. Patrick Rapp MdL sagte zu Beginn des Gesprächs, dass man Fridays for Future als guten Ideengeber sehe. und Es gelte nun, die Anliegen und Ideen aufzunehmen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Daher sei das Gespräch mit den drei Vertretern der Organisation Noemi Mundhaas, Manuel Oestrenger, und Andreas Poppele ein guter Start in die Zusammenarbeit.

Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen sei aus Sicht von Fridays for Future eine offene Kommunikation der Klimalage ein entscheidender Faktor, um das Bewusstsein der Gesellschaft für den Klimaschutz zu schärfen und Verhaltensänderungen anzustoßen. Gleichzeitig bedürfe es neuer Studien, die konkrete Maßnahmen untersuchen, wie eine CO2-Reduktion gelingen kann. 

Wie die Verbraucher ihr Konsumverhalten veränderten sei eine entscheidende Frage – auch der politischen Steuerung, pflichteten die Abgeordneten bei. Hier gebe es im Alltag die größten Schwierigkeiten. Weiter wurden Themen wie der Ausbau des ÖPNV, Wärmedämmung, Power-to-Gas und Raumplanungs-Maßnahmen angesprochen. Unser klimaschutzpolitischer Sprecher Paul Nemeth MdL sagte: „Es ist wichtig, alle Bereiche zu berücksichtigen – die Wirtschaft, die Privatpersonen, den Verkehr und den ländlichen Raum.“

Die Gesprächsparteien verständigten sich darauf, zu einem weiteren Arbeitstreffen zusammenkommen, bevor Fridays for Future im September konkrete Forderungen präsentieren will. Es müsse darum gehen, Ziele zu entwickeln, die erreichbar und effizient sind und einen konkreten Nutzen für den Klimaschutz haben, sagte Rapp.