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16.11.2017

Faszination Raumfahrt

Am Donnerstag, 16.11.2017 besuchte der wirtschaftspolitische Sprecher Claus Paal MdL das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Lampoldshausen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die derzeitigen Triebwerktests im Rahmen des Ariane-Programms, die europäische Ausrichtung des ansässigen Instituts für Raumfahrtantriebe sowie dessen Aktivitäten in den Bereichen Forschung, Prüfstandentwicklung und Technologietransfer.

Klaus Schäfer, stellvertretender Direktor des Instituts für Raumfahrtantriebe beschreibt eindrucksvoll welche herausragende Rolle das DLR bei den Tests der Triebwerke für die neue Ariane-6-Rakete spielt und wie Raumfahrtunternehmen und Forschungseinrichtungen wie das DLR den Herausforderungen des weltweiten Raumfahrtmarktes erfolgreich begegnet.

Derzeit testen DLR-Ingenieure an dem in Europa einzigartigen Höhensimulationsprüfstand das neue Oberstufentriebwerk Vinci. Die Tests des Hauptstufentriebwerks Vulcain 2.1 sind beim DLR in Lampoldshausen für die nächsten Monate geplant.

Im weiteren Verlauf des Besuchs stellte Klaus Schäfer die Pläne zum Bau der Forschungs- und Demonstrationsplattform H2ORIZON vor. Das Gemeinschaftsprojekt H2ORIZON des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe und der ZEAG Energie AG eröffnet neue Forschungsperspektiven für nachhaltige Wasserstofftechnologien im industriellen Maßstab. Ziel ist der Aufbau, Betrieb und die Optimierung eines zukunftsfähigen, marktfähigen Energiesystems, das die Bereiche Mobilität, Energiewirtschaft und Raumfahrt sowie die effiziente Einbindung regenerativer Energien mittels Wasserstoff miteinander verbindet.

„Sie leisten mit der Demonstrationsplattform einen wichtigen Beitrag für den Technologietransfer zwischen Raumfahrt, Energie und Mobilität und bieten Lösungen an, wie der steigende Wärme- und Strombedarf gedeckt werden kann“. „Die Wasserstofftechnologie besser in den Energiemix einzubinden ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich habe daher zu den laufenden Verhandlungen in Berlin gefordert, die wirtschaftlichen Nachteile im Erneuerbaren-Energien-Gesetz für diese Technologie zu beheben,“ so Claus Paal MdL abschließend.