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31.07.2019

Diesel-Hardwarenachrüstungen erstmals möglich

Die von uns im Juli 2018 vorgestellte Nachrüst-Lösung für Euro-5-Diesel ist seit vergangener Woche für die ersten Fahrzeugtypen freigegeben und erhältlich.

Im Juli vergangenen Jahres hatten wir auf Initiative unseres wirtschaftspolitischen Sprechers Claus Paal MdL zu einem Pressetermin zum Thema „Innovationen zur Luftreinhaltung“ eingeladen. Mehrere Anbieter hatten sofort verfügbare Maßnahmen präsentiert, die zur Minderung von Feinstaub- und NOx-Werten beitragen können. Um Fahrverbote weitestgehend zu verhindern, haben wir schon damals auf eine zügige Umsetzung dieser innovativen Maßnahmen gedrängt. 

Die seinerzeit vorgestellte Hardware-Nachrüstlösung zur Senkung des Stickoxidausstoßes für Euro-5-Diesel des Bamberger Anbieters Dr. Pley hat nun vergangene Woche die Freigabe des Kraftfahrt-Bundesamtes erhalten. Für Nachrüstsätze für Volvo-Modelle liegt die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) bereits vor; diese sind ab sofort in Fachwerkstätten verfügbar. Für Mercedes-Benz-Fahrzeuge sind die Prüfungen abgeschlossen und die ABE-Erteilung wird– ebenso wie für BMW-Diesel – Ende Juli bzw. Mitte August erfolgen. Die Kosten der Umrüstung sollen etwa 3.000 € je Fahrzeug betrage, wobei sich die Autohersteller unter Umständen an einem Teil der Kosten beteiligen.

„Wir haben immer gesagt: Innovationen vor Fahrverboten. Dass meine letztjährige Initiative nun Wirkung zeigt, freut mich sehr“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher Claus Paal MdL. „Für Dieselfahrer gibt es damit eine Möglichkeit, von den Fahrverboten ausgenommen zu werden, ohne ein neues Auto kaufen zu müssen. Nachdem im April am Neckartor ein NOx-bindender Asphalt aufgebracht wurde, ist mit den Diesel-Hardwarenachrüstungen nun endlich die zweite der von uns geforderten innovativen Maßnahmen zur Luftreinhaltung umgesetzt worden. Warum die ebenfalls von uns vorgestellten Larix-Lärmschutz- und NOx-Filterwände nicht am Neckartor aufgestellt wurden, ist mir nicht verständlich. Die stattdessen errichteten Mann+Hummel-Filtersäulen werden mangels Fläche keinen vergleichbaren Effekt erzielen können.“