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15.01.2020

Die Zukunft fährt nicht nur elektrisch - Besuch beim Karlsruher Institut für Technologie

Im Rahmen unserer Klausurtagung in Ettlingen haben wir am Mittwoch (15. Januar) das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) besucht. Mit dem KIT-Vizepräsidenten, Prof. Dr. Thomas Hirth, diskutierten unsere Abgeordneten über alternative Kraftstoffe und autonomes Fahren.

Bei unserem Besuch im Karlsruher KIT ist uns ganz eindringlich aufgezeigt worden, in welche Richtung wir beim Strukturwandel in der Automobilindustrie gehen müssen. Die Forschungsschwerpunkte des KIT in diesem Bereich decken sich mit den Vorstellungen, die wir als CDU-Fraktion für die Zukunft der Automobilindustrie und der Mobilität der Zukunft haben.

„Um den CO2-Ausstoß zu senken oder ganz zu stoppen steht für uns fest: Die Batterie alleine ist nicht das Allheilmittel. Die Zukunft fährt nicht nur elektrisch. Nicht jeder kann sich ein teures Elektroauto mit eigener Ladestation zuhause leisten. Wir brauchen auch weiterhin die Verbrennertechnologie. Wir müssen technologieoffen sein. Wir müssen auf einen breiten Mix beim Antrieb der Zukunft setzen“, forderte Reinhart.

Laut Auffassung der Karlsruher Wissenschaftler werden auch in 20 Jahren noch die Hälfte der Fahrzeuge mit dem klassischen Verbrennungsmotor fahren. „Wir teilen diese Auffassung. Daher müssen wir zwingend auf den Einsatz von zum Beispiel synthetischen Kraftstoffen oder Wasserstoff setzen. China hat einen 20-Jahres-Plan, den Verbrennungsmotor weiterzuentwickeln - mit synthetischen Kraftstoffen“, machte Reinhart klar.

„Die Politik muss hier die richtigen Weichenstellungen setzen. Wir wollen, dass die aktuell zu einseitige Förderung der Batterie um die Förderung synthetischer, alternativer Kraftstoffe und anderer Technologien erweitert wird. Sie müssen im gleichen Umfang gefördert werden. Nur wenn wir technologieoffen sind, können wir den technischen und innovativen Vorsprung halten, den wir noch haben. Gerade China ist dabei, uns hier den Rang abzulaufen“, machte Reinhart deutlich.

„Baden-Württemberg als Europäische Innovationsregion Nummer eins muss sich hier an die Spitze setzen, wenn es um die Entwicklung der zukünftigen Erfolgstechnologien geht - gerade für unsere Automobilindustrie. Sonst wird unser noch vorhandener Technologievorsprung weiter schmelzen“, so Wolfgang Reinhart abschließend.