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21.10.2020

Corona-Hilfsprogramm für unsere Thermal- und Mineralbäder im Land

Baden-Württemberg ist das Bäderland Nummer 1 in Deutschland. Doch durch die Corona-Krise leiden viele Betriebe unter massiven finanziellen Einbußen. Für diese durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedrohten Thermal- und Mineralbäder ist nun Hilfe in Sicht.

Das Justizministerium arbeitet gerade an einem Hilfsprogramm. Mit 15 Millionen Euro sollen die durch Corona verursachten Umsatzeinbußen der kommunalen Thermal- und Mineralbädern abgemildert werden. „Viele Bäder und Kommunen sind mit den hohen Einnahmeausfällen seit Beginn der Krise überfordert. Wir müssen Insolvenzen bei den Thermal- und Mineralbäder im Land verhindern“, sagte unser finanzpolitischer Sprecher, Tobias Wald. 

Nach dem kompletten Umsatzausfall durch den Lock-Down gebe es nun hohe Verluste durch das stark reduzierte Gästeaufkommen in den Bädern aufgrund der Hygiene- und Abstandsvorgaben. Das führe seit geraumer Zeit zu einer finanziellen Notlage der Betriebe. Denn im Gegensatz zu Einrichtungen in reiner privater Trägerschaft, hätten Thermalbäder in kommunaler Trägerschaft oder mit Beteiligung von Kommunen keine Möglichkeit, auf die vom Land zur Verfügung gestellten finanziellen Hilfs- bzw. Unterstützungsprogramme zuzugreifen. Unsere Fraktion hat schon vor Wochen auf dieses Problem hingewiesen, nun hat sich auch der grüne Koalitionspartner, der Forderung nach schnellen Hilfen nach einer längeren ablehnenden Haltung inzwischen wohl auch angeschlossen.

„Die Thermal- und Mineralbäder in Baden-Württemberg leisten einen wichtigen Beitrag für das Ansehen des Tourismuslandes Baden-Württemberg. Sie sind aber nicht nur eine tragende Säule für den Tages-, den Gesundheits- und den Naturtourismus, sondern auch für die Naherholung – vor allem im ländlichen Raum“, sagte unser tourismuspolitischer Sprecher Dr. Patrick Rapp.