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06.05.2020

Corona: Hilfe und Hoffnung für die Gastronomie im Land

Restaurants und Hotels sehen in der Corona-Krise endlich Licht am Ende des Tunnels: Auch auf unser Drängen hin arbeitet die Landesregierung an einem Stufenplan zur Öffnung: Noch im Mai soll Außengastronomie wieder möglich sein, und auch der Innenbereich von Speisewirtschaften soll in einem zweiten Schritt noch vor Pfingsten öffnen.

Für unseren Fraktionschef Wolfgang Reinhart ist das sowohl aus gesellschaftlicher als auch aus ökonomischer Sicht ein Grund zur Freude: „Das Ziel in der sozialen Marktwirtschaft sind ja nicht möglichst große staatliche Ausfall- und Ersatzprogramme“, sagte er in seiner Plenarrede am Mittwoch (6.Mai). „Das Beste ist, wenn die Menschen zurück an die Arbeit können, wenn die Betriebe wieder öffnen, das heißt wenn der Laden wieder läuft und wieder gutes Geld verdient wird.“

Die massiven Einnahmeausfälle, die Gastronomie und Hotellerie bislang in der Corona-Krise erlitten haben, lassen sich allerdings nicht so einfach wieder ausgleichen. Deshalb haben wir diese Woche einem umfangreichen Hilfsprogramm speziell für diese Branche zugestimmt. „Die Hotellerie und Gastronomie gehören zu den am stärksten von der Corona-Krise betroffenen Branchen. Wir sind froh, dass wir mit einem maßgeschneiderten und zielgerichteten Programm, welches direkte, nicht rückzahlbare Finanzhilfen vorsieht, der Branche nun finanzielle Unterstützungsmaßnahmen aufzeigen können“, erklärten unser Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL sowie unser tourismuspolitischer Sprecher, Dr. Patrick Rapp.

Das Programm soll von unserer Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut in Abstimmung mit unserem Tourismusminister Guido Wolf umgesetzt werden. Es umfasst ein Volumen von 328 Millionen Euro. Vorgesehen ist eine Kombination aus Liquiditätshilfen und ergänzenden Steuererleichterungen. Betriebe sollen eine einmalige Soforthilfe von Höhe von 3.000 Euro je Betrieb plus 2.000 Euro je Vollzeit-Mitarbeiter erhalten. „Hier geht es vor allem um das Verhindern drohender Insolvenzen und die Existenzsicherung der Betriebe“, betonte Rapp.