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Sarah Schweizer MdL
Klaus Burger MdL
21.10.2021

CDU-Fraktion setzt sich für verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln ein

12 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich in Deutschland weggeworfen. Mehr als die Hälfte davon stammen aus privaten Haushalten. Pro Kopf und Jahr werden so 75 Kilogramm unnötig entsorgt. Für uns als CDU-Landtagsfraktion ist klar: Als Gesellschaft wollen und können wir uns diese Wegwerfmentalität nicht mehr leisten. In einer aktuellen Debatte haben wir diesen Umstand am Donnerstag (21. Oktober) im Landtag thematisiert.

Angesichts der erschreckenden Zahlen wirft der Vorsitzende unseres Arbeitskreises Ernährung, Ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Klaus Burger, in seiner Rede die Frage auf: „Haben wir als Gesellschaft noch ausreichend Wertschätzung für unsere gesunden Lebensmittel im Land? In einem Stück Brot stecken viele Ressourcen und noch mehr Arbeit. Umso trauriger ist es, das Brot zu den häufigsten weggeworfenen Lebensmitteln gehört. Alleine in Deutschland wandern 1,7 Millionen Tonnen Backwaren in den Müll. Die Tatsache, dass die Produktion dieses Mülls 398.000 Hektar in Anspruch nimmt, zeigt welche enorme Ressourcenverschwendung hier stattfindet.“ 

Das ist ein Zustand, der für die CDU weder ethisch, wirtschaftlich noch ökologisch vertretbar ist. Auch unsere Abgeordnete Sarah Schweizer betont in ihrer Rede: „Lebensmittelverschwendung beginnt und endet beim Bewusstsein für unsere Lebensmittel entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ob beim Einkaufen, beim Kochen oder beim Besuch im Restaurant – wir alle sollten uns den langen und oft mühsamen Weg der Lebensmittel, die bei uns täglich auf dem Tisch landen, mehr bewusst machen.“

Die gute Nachricht ist: Vor allem seit Beginn der Corona-Pandemie ist ein zunehmendes Bewusstsein für Regionalität in der Bevölkerung zu beobachten. Laut dem aktuellen Öko-Barometer kaufen fast ein Viertel der Befragten regionale Produkte häufiger oder viel häufiger ein. „Dieses Momentum und das zunehmende regionale Bewusstsein müssen wir jetzt nutzen, um die Wertschätzung für unsere regionale Lebensmittelerzeugung in Baden-Württemberg weiter zu steigern“, erklärt Sarah Schweizer. Hier hat das Land Baden-Württemberg mit dem Lebensmittelsiegel „Qualitätszeichen Baden-Württemberg“ und dem „Bio-Zeichen Baden-Württemberg“ bereits erste Schritte eingeleitet.