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19.09.2019

Bienen-Volksbegehren: Im Gespräch mit dem Präsidenten des Weinbauverbandes Württemberg

Die Mitglieder des Arbeitskreises „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ führten am 17. September 2019 im Rahmen einer Sondersitzung des Arbeitskreises ein Gespräch mit Herrn Herrmann Hohl, dem Präsidenten des Weinbauverbandes Württemberg.

Im Zentrum des Gesprächs stand das Volksbegehren Artenschutz und die damit verbundenen Sorgen auf Seiten der Landnutzer, insbesondere der Winzerinnen und Winzer. Die letzten Jahre waren aufgrund der Frostereignisse und der Trockenperiode nicht leicht für die Branche. Die befürchteten Auswirkungen des laufenden Volksbegehrens würden die bestehenden Herausforderungen noch zusätzlich verstärken.

Insbesondere das angestrebte Verbot des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln in Schutzgebieten wird teilweise als existenzbedrohend empfunden, da von der geplanten Regelung alle Pflanzenschutzmittel, auch die aus dem Biobereich, erfasst werden und somit eine erfolgreiche Bewirtschaftung nahezu unmöglich werden würde. Die Möglichkeit von Ausnahmeregelungen wird als nicht ausreichend empfunden. Dies führt zu großer Verunsicherung.

Es bestand Einigkeit, dass dafür Sorge getragen werden muss, dass die erwarteten negativen Konsequenzen nicht eintreten werden. Die Abgeordneten machten deutlich, dass sie sich hierfür aktiv einsetzen werden. Der  Arbeitskreisvorsitzende Dr. Patrick Rapp betonte, dass gemeinsam mit allen relevanten Akteuren an einer für alle Seiten tragfähigen Lösung gearbeitet werden muss. Für den Erhalt der Betriebe und unserer Kulturlandschaft sei der Einsatz aller gefordert.