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20.07.2021

Besuch des Kompetenzzentrums Obstbau Bodensee

Um den Klimaschutz voranzutreiben, soll der Ausbau von Photovoltaikanlagen auch auf Freiflächen forciert werden. Dabei ist es wichtig, dass Konflikte mit der landwirtschaftlichen Nutzung weitestgehend vermieden werden. Derzeit sind verschiedene Modelle der Mehrfachnutzung in der Erprobung. Wie eine Doppelnutzung von Obstbau und Energiegewinnung aussehen kann, darüber informierte sich der Arbeitskreis für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am 19. Juli beim Besuch des Kompetenzzentrums Obstbau Bodensee (KOB).

Hier ist ein innovatives Agri-Photovoltaik-Projekt am Start, an dem mehrere Partner beteiligt sind. Das Forschungsprojekts unter der Leitung von Dr. Ulrich Mayr beschäftigt sich nicht nur mit der Optimierung des Obst- und Energieertrags, sondern es untersucht darüber hinaus, wie noch weitergehende positive Effekte - z. B. die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln, der Schutz vor Krankheiten oder eine gleichmäßige Wasserversorgung generiert und verstärkt werden können.

In einem zweiten Teil informierten sich die Mitglieder des Arbeitskreises bei Geschäftsführer Dr. Manfred Büchele über aktuelle Entwicklung des Pflanzenschutzes im Obstbau. Dieser berichtete über Erfolge bei der Entwicklung neuer, umweltverträglicher und insektenfreundlicher Pflanzenschutzmittel sowie bei der Züchtung widerstandsfähiger Sorten. Gleichzeitig machte er jedoch deutlich, dass Obstanbau in Mitteleuropa ganz ohne Schutzmaßnahmen nicht möglich sei. Dabei warb der Experte für integrierte, der Situation angepasste Verfahren - losgelöst von einer strikten Trennung in ökologischen und konventionellen Landbaus.