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V.l.: Ralf Homburger, Frank Friedrichson, Markus Maichle (alle Landesinnung Bestatter BW), Nicole Razavi MdL, Wilfried Klenk MdL, Julian Würtenberger, Johan Homburg (Landesinnung Bestatter BW).
11.06.2019

Bestatter: Handlungsfähig sein, wenn der Ernstfall eintritt

Der Vorstand der Landesbestatterinnung sprach am Mittwoch auf Einladung unserer Parlamentarischen Geschäftsführerin Nicole Razavi MdL mit den Staatssekretären Winfried Klenk MdL und Julian Würtenberger über Möglichkeiten der Einsatzunterstützung bei Katastrophen und Großschadensereignissen im Land.

Es sind Überlegungen für einen Fall, der hoffentlich niemals eintritt: Kommt es im Land zu einem großen Unglücksfall oder einer Seuche, sind in kürzester Zeit viele Todesopfer fachmännisch zu bergen und hygienisch zu betreuen. Ist der Ort der Katastrophe weit entfernt, wie im Falle des Tsunamis in Asien im Jahr 2004, muss zusätzlich die Überführung der Verstorbenen in die Heimat organisiert werden. Hinzu kommen die trauernden Angehörigen, die am Ort des Geschehens Ansprache und Halt brauchen.

Weil Ereignisse dieser Art im Land - Gott sei Dank - sehr selten sind, müssen die Einsatzpläne umso besser vorbereitet sein. Die Bestatterbetriebe können hier tägliche Erfahrungen mit dem Thema Tod, mit Verstorbenen und Hinterbliebenen einbringen. Daher soll durch intensivierten Austausch und ggf. gemeinsame Übungen die Expertise der Bestatter künftig noch mehr in die Strukturen und Alarmpläne der Einsatz- und Rettungskräfte für den Ernstfall integriert werden.