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V.l.: Willi Stächele MdL, Andrea Schwin-Haumesser, Landesvorsitzende des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB), Martin Reisüber, Mitglied des BdB-Landesvorstands, Marion Gentges MdL, Arnulf von Eyb MdL. Foto: CDU-Fraktion
14.12.2018

Berufsbetreuer besuchen Arbeitskreis Recht und Verfassung

Arbeitskreis informiert sich über aktuelle Herausforderung der Berufsbetreuung im Land. Zusammenspiel zwischen Haupt- und Ehrenamt steht im Fokus.

Wie kann die Situation der Berufsbetreuer in Baden-Württemberg verbessert werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Arbeitskreise "Recht und Verfassung" in seiner Sitzung am Donnerstag (14.12.). Dazu waren Andrea Schwin-Haumesser, die Landesvorsitzende des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) und Martin Reisüber, Mitglied des BdB-Landesvorstands zu Gast.

Die Abgeordneten diskutierten vor allem das Zusammenspiel von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Betreuern sowie Betreuungsvereinen. Weitere Themen des Gesprächs: die Vergütung der Vereins- und Berufsbetreuer sowie Fragen, welche Phasen der rechtlichen Betreuung besonders zeitintensiv und schwierig sind und daher höher vergütet werden müssen und inwieweit "andere Hilfen", Leistungen der Sozialhilfe und der Sozialen Dienste, zur Entlastung von Betreuern in Form von Beratung und Unterstützung führen können. Eine mögliche Lösung: Die Sozialverwaltung könnte verstärkt beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen z.B. auf Sozialhilfe unterstützen.

Hintergrund
Berufsbetreuer übernehmen in unserer Gesellschaft eine verantwortungsvolle Aufgabe: Sie unterstützen volljährige Menschen, die im Leben nicht ohne fremde Hilfe zurechtkommen. Diese Menschen sind psychisch krank, körperlich oder geistig behindert und in ihrer Entscheidungs- oder Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Sie können nicht selbst für ihre Angelegenheiten sorgen. Deshalb wird ihnen vom Gericht eine Betreuerin oder ein Betreuer zur Seite gestellt. Das Betreuungsrecht ist 1992 in Kraft getreten und löste das umstrittene Vormundschaftsrecht ab.