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24.03.2022

Bericht aus der Landesanstalt für Kommunikation im Arbeitskreis I

Der Arbeitskreis „Recht und Verfassung“ hatte in seiner Sitzung am 24. März 2022 Besuch durch den Leiter der Abteilung Medienkompetenz, Jugendschutz und Forschung der Landesanstalt für Kommunikation (LfK), Thomas Rathgeb.

Nach einer Begrüßung durch den Arbeitskreisvorsitzenden Arnulf Freiherr von Eyb MdL, führt Herr Rathgeb die Mitglieder des Arbeitskreises mit Hilfe einer umfangreichen und aussagekräftigen Präsentation in die Arbeit und die laufenden Projekte und Studien der Landesanstalt ein. Zu Beginn erklärte Herr Rathgeb, dass die LfK fortlaufend eine selbstständige Basisforschung zur Mediennutzung in der Gesellschaft anstellt, um das Medienverhalten der Bevölkerung bestmöglich einschätzen und darauf mit konkreten Maßnahmen und Hilfestellungen eingehen zu können. Hierzu gebe es bundesweite, quantitative Repräsentativstudien seit 1998. 

Im Anschluss daran wurden durch Herrn Rathgeb einige Projekte detaillierter aufgeschlüsselt. Hier wurde zunächst das umfangreiche Engagement der LfK zum Thema Hass und Hetze erläutert. Die LfK stellt nicht nur ein KI-Tool zur Verfügung, welches Hasspostings online erkennt und meldet, sondern bietet auch Aufklärung und Schulung für Kinder und Jugendliche in diesem Themenkomplex an. Gerade durch das Tool ‚Handysektor‘ werden Jugendliche über Hass und Hetze informiert und es wird dargelegt wie man auch Desinformation und Fake News im Netz erkennen kann. Das Angebot ‚Kinder mediensicher‘ leistet Aufklärung und bietet passgenaue Maßnahmen für Eltern zur sichern Mediennutzung der Kinder an. Dass ein solches Tool dringend erforderlich ist, zeige vor allem der Umstand, dass in ¾ der deutschen Haushalte keinerlei Maßnahmen zur Einschränkung der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen erfolge, obwohl dies technisch heutzutage sehr gut möglich sei. Zum Abschluss stellt Herr Rathgeb die SIM Studie vor, die die Mediennutzung von Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahren beleuchtet. 

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Arbeitskreismitglieder die Gelegenheit Fragen zu stellen, was umfangreich genutzt wurde.