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v.l.n.r.: Heiner Heizmann (LAG KJS), Jens Bürger, Klaus Sommer (LAG KJS), Bernadette Ruprecht (LAG KJS), Michael Schinko (LAG KJS), Ilona Rauschopf (LAG KJS), Abg. Stefan Teufel, Abg. Sabine Hartmann-Müller, Abg. Karl-Wilhelm Röhm, Barbara Stanger (LAG KJS), Dominik Ohly
17.05.2019

Austausch mit der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Jugendsozialarbeit

Vertreter des Arbeitskreises "Soziales und Integration" trafen sich gemeinsam mit Vertretern des Arbeitskreises "Kultus, Jugend und Sport" mit dem Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Katholischer Jugendsozialarbeit (LAG KJS).

Inhalt des Gesprächs waren aktuelle Entwicklungen insbesondere im Bereich der Jugendberufshilfe, der Integrationshilfe und der schulbezogenen Jugendsozialarbeit ausgetauscht. Die LAG hat dabei die Interessen der auf dem Gebiet der Jugendsozialarbeit tätigen katholischen Verbände und Einrichtungen vertreten. Insgesamt beschäftigen die 113 Mitgliedseinrichtungen der LAG knapp 1.000 Mitarbeiterinnen und die Mitarbeiter, die jährlich mit rund 20.000 Jugendlichen im Land zusammenarbeiten.

Auf Basis der daraus resultierenden Expertise haben die Vertreter der LAG KJS dargelegt, wo sie landespolitischen Handlungsbedarf sehen und welche Möglichkeiten sie sehen, junge Menschen noch besser in ihrer Entwicklung zu eigenständigen Persönlichkeiten zu unterstützen und ihnen Werteorientierung sowie Lebensperspektiven zu vermitteln.

Ein zentrales Handlungsfeld sei dabei die Gestaltung der Übergänge zwischen Schule, Ausbildung und Beruf durch Jugendberufshelfer und Berufseinstiegsbegleiter. Zudem müssten bürokratische Hürden bei der Aufnahme einer Ausbildung für zugewanderte und geflüchtete junge Menschen abgebaut werden. Schließlich sei es erforderlich, die Möglichkeiten der Digitalisierung zur gesellschaftlichen Teilhabe von Jugendlichen mit Behinderung sowie von benachteiligten und chancenarmen Jugendlichen auszubauen.

Die Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und Arbeitskreisvorsitzenden Stefan Teufel MdL und Karl-Wilhelm Röhm MdL betonten, dass die CDU-Landtagsfraktion Kinder- und Jugendpolitik als Zukunftspolitik im besten Sinne verstehe. Dementsprechend seien die in der Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII, der Arbeitsförderung nach dem SGB III und der Grundsicherung nach dem SGB II normierten Leistungen Zukunftsinvestitionen: für Familien, für das Bildungssystem, für die Wirtschaft und für die sozialen Sicherungssysteme. Angesichts grundlegender gesellschaftlicher Umbrüche, veränderter Jugendkulturen und immer enger werdender finanzieller Rahmenbedingungen gehöre die moderne Fortschreibung der Kinder- und Jugendpolitik zu den wesentlichen politischen Herausforderungen.

Vor diesem Hintergrund sei man dankbar für die vielen praxisbezogenen Hinweise. und werde diese bei der Weiterentwicklung der Strukturen im Land gerne berücksichtigen.