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21.11.2019

Artenschutz: Wollen einen Gesetzentwurf, der die regionale Landwirtschaftsproduktion erhält

Rund 100 Imker, Landwirte und Obstbauern diskutierten auf Einladung unserer stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Nicole Razavi MdL in Donzdorf (Kreis Göppingen) mit Vertretern der Fraktion und des Landwirtschaftsministeriums über das Volksbegehren „pro Biene“ und das Eckpunktepapier der Landesregierung.

Das Insektensterben aufhalten und gleichzeitig regionale Landwirtschaft erhalten - darüber diskutierten Razavi, Dr. Patrick Rapp, unser Arbeitskreis-Vorsitzender für Ländlicher Raum und Verbraucherschutz und Dr. Konrad Rühl, Abteilungsleiter Landwirtschaft im Landwirtschaftsministerium, mit Imkern, Landwirten und Obstbauern auf einer Veranstaltung im Kreis Göppingen. 

Nicole Razavi MdL und Dr. Patrick Rapp, Vorsitzender im Arbeitskreis für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sagten: „Es war ein konstruktiver Dialog, der eines gezeigt hat: Unsere Landwirte müssen als Hauptbetroffene in die Diskussion einbezogen werden, gemeinsam können wir zu einer guten Lösung kommen, die Artenschutz und Landwirtschaft gerecht wird. Wir erwarten, dass die Sorgen unserer Landwirte um ihre Zukunft ernst genommen werden.

In der Diskussion wurde deutlich, dass sich die Landwirte wieder mehr Bewusstsein in der Bevölkerung dafür wünschen, unter welchen Arbeitsbedingungen Milch, Fleisch und Obst erzeugt wird, oder, was es bedeuten würde, komplett auf Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Dazu sagten Razavi und Rapp:"Wir haben uns von der Produktion unserer Lebensgrundlagen recht weit entfernt und das sollte wieder anders werden."

Weiter wurde klar, wenn das Volksbegehren in seiner jetzigen Form umgesetzt werde, werde es immer weniger Höfe geben. Es sei zu befürchten, dass unter diesen Voraussetzungen viele regionale Erzeuger ihren Betrieb einstellen und nicht weitermachen würden. Razavi und Rapp waren sich einig: "Das darf nicht sein. Ziel ist nun, in den kommenden Monaten aus dem Eckpunktepapier einen ausgewogenen Gesetzesentwurf zu machen, der es ermöglicht, die hochwertige regionale Landwirtschaftsproduktion zu erhalten.“