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26.02.2021

Arbeitskreis Finanzen im Gespräch mit der Gewerkschaft der Finanz- und Steuerverwaltung im Land

Herr Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Reinhart konnte zusammen mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Finanzen Wald und weiteren Mitgliedern des Arbeitskreises Finanzen die Mitglieder der Landesleitung der Deutschen Steuergewerkschaft Baden-Württemberg e. V. (DStG) am Freitag dieser Woche zu einem virtuellen Gespräch begrüßen. Hauptthemen des Gesprächs waren dabei die Ergebnisse der Umfrage der DStG zu Telearbeit und Homeoffice in der Finanz- und Steuerverwaltung sowie die Personalsituation in der Steuerverwaltung.

Herr Fraktionsvorsitzender blickte zu Beginn des Gesprächs zurück auf die laufende Legislaturperiode, in der viel für die Beschäftigten in der Landesverwaltung und speziell die im Bereich der Finanz- und Steuerverwaltung erreicht werden konnte. Mit Blick auf die nächste Legislaturperiode unterstich Herr Prof. Dr. Reinhart, dass es mit der CDU-Fraktion keine Sonderopfer für Beamte geben wird. 

Die DStG hatte von Mitte November bis Mitte Dezember letzten Jahres eine Umfrage unter den Beschäftigten des Finanzministeriums, der Oberfinanzdirektion, den Finanzämtern sowie dem Landesamt für Besoldung und Versorgung zum Thema Telearbeit und Homeoffice durchgeführt. Die Umfrage stand dabei stark im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. An der Umfrage haben fast 6.500 Beschäftiget teilgenommen.

Als Ergebnis der Umfrage lässt sich festhalten, dass viele der Teilzeitbeschäftigten sich vorstellen können, ihren Beschäftigungsumfang aufzustocken, sofern sie die Arbeit von zu Hause aus erledigen können. Grundsätzlich wird Heimarbeit von den Beschäftigten im Ergebnis begrüßt, wenn diese bei den entsprechenden Rahmenbedingungen flexibel und optional erbracht werden kann. Nicht zu unterschätzen sind dabei die sozialen Kontakte, denen auch im Home-Office eine große Bedeutung zukommt.
Daneben stand die Personalsituation in der Steuerverwaltung auf der Agenda. Dabei ging es um die Punkte Stellenentwicklung, Stellenbesetzung, Nachwuchskräftegewinnung sowie Ausbildungs- und Studienplatzkapazitäten. In den Blick genommenen wurden dabei vor allem die Ausbildung des Nachwuchses und auch die unbesetzten Stellen. Der Fokus sollte bei den freien Stellen künftig verstärkt darauf gelegt werden, diese nicht nur mit neuen, sondern mit bislang in Teilzeit Beschäftigten durch Aufstockung ihrer Arbeitszeit zu besetzen.

Der vom Arbeitskreis Finanzen regelmäßig geführte Austausch mit der DStG zu Themen aus der Welt der Finanz- und Steuerverwaltung ist für uns von großer Bedeutung. Der kontinuierliche Austausch gibt der Politik einen hervorragenden Einblick in die Verwaltungsarbeit. Dieser wurde zuletzt im Dezember 2020 geführt und soll nach dem jetzigen Gespräch in naher Zukunft fortgesetzt werden.

Von der Landesleitung der DStG nahmen Markus Scholl (Vorsitzender), Andrea Gallasch (stv. Vorsitzende), Andreas Krüger (stv. Vorsitzender), Jochen Rupp (stv. Vorsitzender), Steffen Buse (Geschäftsführer) sowie Michaela Mengel (Schatzmeisterin) und Julia Egner (Landesjugendleiterin) an dem Gespräch teil. Unsere Fraktion wurde durch unseren Vorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, Tobias Wald MdL, Ulli Hockenberger MdL, Joachim Kößler MdL und Dr. Albrecht Schütte MdL vertreten.