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Von links: Simone Iltgen (EZ-Scout), Christoph Scharnweber, Claudia Martin MdL, Dr. Albrecht Schütte MdL, Peter Hauk MdL Minister für Ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Philipp Keil (Geschäftsführer der SEZ), Konrad Epple MdL
10.05.2019

Afrika: Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit - wie passt das zusammen?

Simone Iltgen, Expertin für Entwicklungszusammenarbeit war am Dienstag (7.Mai) zu Gast in der Sitzung der AG Entwicklungszusammenarbeit. Im Fokus stand die Frage der engeren Verzahnung von wirtschaftlicher Zusammenarbeit und nachhaltiger Entwicklung.

Der afrikanische Kontinent hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen und rückt zunehmend in den Fokus der Wirtschaft. Frau Iltgen, die als EZ-Scout der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung an die IHK Reutlingen entsandt wurde, skizzierte in ihrem Vortrag aber auch die Herausforderungen, mit denen sich die Unternehmen konfrontiert sehen. Dabei geht es um Fragen wie dem Zugang zu Finanzierung und die Währungs- und Wechselkursproblematik. Mögliche Projekte seien oftmals zu kleinvolumig und im Portfolio von Unternehmen nur schwer abzubilden. 

Dabei wäre ein verstärktes Engagement dringend notwendig. „Denn privatwirtschaftliches Engagement bildet die entscheidende Grundlage für eine nachhaltige, wirtschaftliche Entwicklung“, sagte der AG-Vorsitzende Dr. Albrecht Schütte MdL. Nur durch eine Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft können die Herausforderungen bewältigt werden. „Was der afrikanische Kontinent braucht, ist eine wirtschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ betont Dr. Schütte. Aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums biete der afrikanische Markt für Unternehmen aus Baden-Württemberg interessante Wirtschafts- und Entwicklungsperspektiven. 

„Diesen Ansatz wollen wir auch mit der Afrika-Konzeption des Landes weiter verstärken. Ziel muss es sein, die Aktivitäten des Landes auf dem afrikanischen Kontinent zusammenzuführen und das Engagement Baden-Württembergs stärker sichtbar zu machen. Dafür braucht es eine enge Verzahnung aller beteiligten Akteure“, sagte Dr. Schütte abschließend.